• Für eine Fleischsteuer – damit auch Vegetarier endlich bezahlen müssen!

    Fondue Chinoise – eines meiner Lieblingsgerichte. Für einen Vegetarier jedoch vermutlich eher das Gegenteil. Damit ich mein Fleisch aber etwas günstiger bekomme, schlage ich ein Gesetz vor, das jeden – auch Vegetarier – zwingt, mein Stück Fleisch mitzufinanzieren – eine Haushaltsabgabe auf Fleisch also.

    Diese Fleischgebühr ist selbstverständlich zum Wohle aller. Schliesslich gehört Fondue Chinoise zur Schweizerischen Kultur – dank der Gebühr wird somit der nationale Zusammenhalt gestärkt, wovon auch Vegetarier profitieren. Damit nicht nur Grossproduzenten profitieren, sollen auch regionale Betriebe in den entlegensten Tälern Graubündens einen Teil der Gebühreneinnahmen erhalten. Eine Fleischgebühr garantiert somit, dass auch verkehrstechnisch schlecht erschlossene Orte Fleisch konsumieren können. Ohne eine solche Abgabe würden die Produzenten zudem nur billiges Schweinefleisch produzieren, hochwertiges Rind-, Kalb- oder Pferdefleisch würde auf dem freien Markt nicht bestehen können. Deswegen – um die Fleischvielfalt und die Fleischqualität in der Schweiz zu garantieren – sollen die Produzenten per Gesetz verpflichtet werden, verschiedene und auch qualitativ hochwertige Fleischsorten anzubieten.

    Ein Ja zur Fleischabgabe, da es den nationalen Zusammenhalt stärkt und eine hohe Qualität und Vielfalt garantiert.

     

    Absurd?

    Ja!

    Exakt so funktioniert aber das aktuelle Radio- und Fernsehgesetz. 

    Deswegen jetzt die NoBillag-Initiative unterschreiben und diese Ungerechtigkeit beseitigen.

     

    (Bild: theswindian.com)